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In jedem geht es darum, Klarheit und Verständigung dort zu ermöglichen, wo es nicht von selbst geschieht: in Institutionen, zwischen Menschen, in uns selbst. Was ich mitbringe, ist in allen dreien dasselbe: zuhören, bevor ich erkläre. Ruhig und zugewandt bleiben, wo es eng wird. Und ein Gespür für das, was zunächst verborgen bleibt.
Konflikte gehören zum Zusammenleben. Und sie sind oft nötig, damit sich etwas bewegt. Das Meiste klären die Beteiligten selbst. Schwierig wird es, wenn ein Konflikt sich festfährt, gar nicht erst als solcher erkannt wird oder zu eskalieren beginnt. Dann braucht es jemanden von aussen.
Das muss nicht immer eine Mediation sein. Eine mediative Haltung und das Handwerk der Verständigung helfen vom ersten Missverständnis bis zum verhärteten Streit.
Ich arbeite mediativ, mit Einzelnen, Teams und Organisationen. Emotionen aushalten, ohne sie sofort zu glätten. Ergebnisoffen bleiben, ohne eine Lösung vorzugeben. Einen Prozess führen, statt ihn zu entscheiden.
Institutionen tragen Verantwortung für Menschen: für die eigenen und für jene, denen ihr Auftrag gilt. Macht gehört dazu. Sie ist ungleich verteilt, und ohne sie liesse sich Verantwortung nicht tragen. Der Schaden liegt selten in der Macht selbst, sondern im ungeprüften Verhältnis zu ihr.
Im institutionellen Monitoring habe ich viele Jahre gearbeitet und kenne von innen, was Rechenschaft und Schadensprävention in der Praxis bedeuten. Heute arbeite ich mit Behörden, Unternehmen und Organisationen an ihrem Umgang mit Macht.
Vieles entscheidet sich nicht auf der Ebene der Argumente, sondern darunter, in der Art, wie wir anwesend sind. Wie bleiben wir klar und präsent, wenn es schwierig wird, wenn viel auf dem Spiel steht, wenn wir in Übergängen stehen? An dieser Frage arbeite ich mit Einzelnen und kleinen Gruppen.
Die Felder ordnen meine Arbeit, nicht Ihr Anliegen.
Oft berührt eine Situation mehrere zugleich. Das erste Gespräch beginnt dort, wo Sie stehen. Bevor ich ein Mandat annehme, prüfe ich mögliche Rollen- und Interessenkonflikte.
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